LOS!

Realschule mit bilingualem Zug

Was ist bilingualer Unterricht?

Bilingualer Unterricht bedeutet bei uns, den Unterricht eines Sachfaches (z.B. EWG, NWA, Geschichte) in der Unterrichtssprache Englisch zu halten.
Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Sachfach und nicht auf der Fremdsprache!
Stoßen die SchülerInnen an ihre fremdsprachlichen Grenzen, kann ins Deutsche gewechselt werden.

 

Umsetzung an der Konrad-Adenauer-Realschule

Seit 2010 wird an der KAR nun schon bilingualer Unterricht in den Klassen 7 und 8 in den Fächern EWG und NWA angeboten. Seit dem Schuljahr 2014/15 wird dieses Angebot für sprachlich motivierte SchülerInnen durch einen bilingualen Zug erweitert.
Der bilinguale Zug ist ein Wahlangebot.
Entscheidet man sich für den bilingualen Zug, werden zum normalen Englischunterricht bestimmte Sachfächer in Englisch unterrichtet. An der KAR ist vorgesehen, dass die Fächer EWG, NWA und Geschichte immer im Wechsel bilingual unterrichtet werden. Der Unterricht wird entsprechend bis einschließlich Klasse 10 fortgeführt. Die SchülerInnen erhalten außerdem pro Schuljahr 1-2 Zusatzstunden Unterricht in den ausgewählten Sachfächern.
Mit dem Abschlusszeugnis in Klasse 10 erhalten die SchülerInnen ein besonderes Zertifikat.

 

Warum bilingualer Unterricht?

1. Verankerung im Bildungsplan

Die Leitgedanken zum Kompetenzerwerb für Fremdsprachen geben an:
„Fächerübergreifendes Arbeiten und bilingualer Sachfachunterricht (…) sind daher wichtige Anliegen des fremdsprachlichen Unterrichts.“  Bildungsplan, 2004, S.68

2. Zusätzlicher Übungsraum für die Fremdsprache

Verbesserung der kommunikative Kompetenz
Der bilinguale Unterricht trägt den gestiegenen Anforderungen hinsichtlich der Sprachkompetenz und Kompetenz im Sachfach Rechnung.

Zusätzliche Vorbereitung für die Abschlussprüfungen in Klasse 10
Durch den bilingualen Unterricht können die SchülerInnen ihre fremdsprachliche Kompetenz üben und ausweiten. Gerade für die EuroKom (mündliche Abschlussprüfung in Englisch) ist dies von unschätzbarem Wert. Auch für die Fächerübergreifende Kompetenzprüfung (FÜK) in der 10.Klasse kann dies von großem Vorteil sein.

Vertiefende Festigung des Lernstoffs im Sachfach
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Inhalte im bilingualen Unterricht besser durchdrungen werden und so besser gefestigt sind.

Bessere Chancen für den Start ins Berufsleben (Zertifikat)
Die heutigen Anforderungen im Berufsleben setzen immer wieder gute Kenntnisse in einer Fremdsprache voraus. Das Zertifikat, das die SchülerInnen am Ende des Schuljahres erhalten, bescheinigt ihnen erweiterte Sprach- Kommunikations- und interkulturelle Kompetenz.

 

Wie ist die Notengebung im bilingualen Unterricht?

Grundsatz:
Bewertet wird nicht die fremdsprachlich korrekte Leistung, sondern die inhaltliche Qualität
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Das gilt für die schriftliche wie für die mündliche Beteiligung.

Schriftlich:
Die Aufgaben werden in der Fremdsprache gestellt.
Wird die Aufgabenstellung nicht verstanden, dürfen die SchülerInnen nachfragen und ggf. wird auf die deutsche Sprache zurückgegriffen. Antworten dürfen die SchülerInnen auf Englisch und auf Deutsch. Sprachliche Fehler werden nicht gewertet! Der Inhalt zählt!

Mündlich:
Geringe Fehlerkorrektur (die ebenfalls nicht gewertet werden!). Die SchülerInnen dürfen sich in der Fremdsprache ohne häufige Unterbrechungen erproben. Bei komplizierten Zusammenhängen darf auf die deutsche Sprache zurückgegriffen werden.